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Benutzerdefinierte Ausfülllisten in Excel erstellen

Benutzerdefinierte Ausfülllisten in Excel erstellen

Benutzerdefinierte Ausfülllisten in MS Excel erstellen

 

Klicken Sie im Menüband auf das Register Datei und anschließend ganz unten im sich öffnenden Fenster auf Optionen.

Benutzerdefinierte Ausfülllisten in Microsoft Excel erstellen - Bild1
Benutzerdefinierte Ausfülllisten in Microsoft Excel erstellen - Bild2

Im Fenster Excel-Optionen klicken Sie auf Erweitert. Scrollen Sie ganz nach unten. Im Abschnitt Allgemein finden Sie die Schaltfläche Benutzerdefinierte Listen bearbeiten. Klicken Sie diese an.

Benutzerdefinierte Ausfülllisten in Microsoft Excel erstellen - Bild3

Im Fenster Benutzerdefinierte Listen ist Neue Liste bereits ausgewählt. Klicken Sie rechts daneben in das Feld Listeneinträge: und geben Ihre Begriffe, Buchstaben, Ziffern, Kombinationen oder Werte ein (es können auch z. B. mehrere Worte als Listeneintrag eingegeben werden oder auch ein ganzer Satz). Nach jedem Listeneintrag drücken Sie einmal die Taste Enter. Alternativ zur Taste Enter funktioniert auch die Eingabe eines Kommas.

Benutzerdefinierte Ausfülllisten in Microsoft Excel erstellen - Bild4

Wenn Sie alle Listeneinträge eingegeben haben, klicken Sie auf Hinzufügen. Anschließend auf OK und das Fenster Excel-Optionen bestätigen Sie ebenfalls mit OK.

Zurück in Ihrem Tabellenblatt wählen Sie eine Zelle aus und geben einen Listeneintrag Ihrer Liste ein. Anschließend legen Sie den Mauszeiger auf die rechte untere Ecke der Zelle. Ihr Mauszeiger verwandelt sich in ein kleines Kreuz. Nun können Sie mit gedrückter linker Maustaste den Bereich nach unten vergrößern. In der Vorschau sehen Sie bereits den jeweils nächsten Listeneintrag Ihrer Liste.

Benutzerdefinierte Ausfülllisten in Microsoft Excel erstellen - Bild5

Sind Sie bei Ihrem letzten Listeneintrag angekommen und ziehen weiter, beginnt die Liste wieder von vorne. Lassen Sie einfach die Maustaste an der gewünschten Stelle Ihrer Liste los.

Benutzerdefinierte Ausfülllisten in Microsoft Excel erstellen - Bild6

Von nun an steht Ihnen diese Ausfüllliste zur Verfügung. Sie müssen sich lediglich einen beliebigen Listeneintrag der Liste merken, in eine Zelle eingeben und, wie oben beschrieben, den Bereich nach unten vergrößern.

Eine weitere Möglichkeit, eine benutzerdefinierte Ausfüllliste zu erstellen besteht darin, eine bereits existierende Liste zu übernehmen.

 In unserem Beispiel haben wir einige Namen in Excel untereinander aufgelistet. Das könnte z. B. eine Kindergartengruppe der Erzieherin Petra sein oder eine Personalliste. Ebenso funktioniert es mit einem Aufgabenplan, einer Materialliste, Provisionssätze, einer Checkliste, einer Einkaufsliste, etc.. Markieren Sie Ihre bereits in Excel erfasste Liste mit gedrückter linker Maustaste und öffnen Sie die Excel-Optionen wie oben beschrieben.

Benutzerdefinierte Ausfülllisten in Microsoft Excel erstellen - Bild7

In dem Fenster Benutzerdefinierte Listen ist wieder der Punkt Neue Liste vorausgewählt. Da Excel Ihre markierte Liste erkennt, wird dieser markierte Bereich in Liste aus Zellen importieren: angezeigt. Klicken Sie auf die Schaltfläche Importieren

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…und Ihre Liste mit den entsprechenden Listeneinträgen wird erstellt.

Benutzerdefinierte Ausfülllisten in Microsoft Excel erstellen - Bild9

Klicken Sie auf OK und bestätigen Sie das Fenster Excel-Optionen ebenfalls mit OK.

Wählen Sie eine beliebige Zelle auf Ihrem Tabellenblatt aus und testen Sie Ihre neue Liste, in dem Sie einen Listeneintrag eingeben und mit gedrückter linker Maustaste (schwarzes Kreuz) die untere, rechte Ecke der Zelle nach unten ziehen.

Benutzerdefinierte Ausfülllisten in Microsoft Excel erstellen - Bild10

Sollten Sie irgendwann diese Liste nicht mehr benötigen, können Sie diese löschen. Wählen Sie dazu Ihre Liste unter Benutzerdefinierte Listen aus und klicken auf die Schaltfläche Löschen.

Benutzerdefinierte Ausfülllisten in Microsoft Excel erstellen - Bild11

Ist eine Erweiterung, Kürzung oder Änderung Ihrer Liste notwendig, rufen Sie Ihre Liste im Fenster Benutzerdefinierte Listen auf und nehmen die Veränderungen im Bereich Listeneinträge: vor. Bestätigen Sie Ihre Änderung mit OK.

Benutzerdefinierte Ausfülllisten in Microsoft Excel erstellen - Bild12

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Kein WhatsApp mehr auf WindowsPhones

Kein WhatsApp mehr auf WindowsPhones

Ab 2020: Kein WhatsApp mehr auf Windows-Phones

Bei WhatsApp stehen im neuen Jahr Änderungen bevor. Auf einigen Betriebssystemen wird WhatsApp zukünftig nicht mehr verfügbar sein.

Ab dem 01.01.2020
  • Alle Windows-Phone Nutzer
Ab dem 01.02.2020
  • Android-Version 2.3.7 (Gingerbread) und älter
  • iPhone iOS 8 und älter

Konsequenzen

Das bedeutet, User, die eine der o. g. Android/iOS Versionen nutzen und weiterhin über WhatsApp mit ihrer Community in Kontakt bleiben wollen, müssen auf jüngere Betriebssysteme upgraden. Windows-Phone Besitzer trifft es besonders hart. Sie benötigen ein neues Handy mit entsprechendem Betriebssystem.

Hier nachzulesen auf der Webseite von WhatsApp:
https://faq.whatsapp.com/en/android/26000006/

Bei der Desktop-Version ist nur noch eine Installation unter Windows möglich, wenn der PC/Laptop über Windows 8 oder höher verfügt.
https://faq.whatsapp.com/de/web/26000012/

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Das bedeutet, User, die eine der o. g. Android/iOS Versionen nutzen und weiterhin über WhatsApp mit ihrer Community in Kontakt bleiben wollen, müssen auf jüngere Betriebssysteme upgraden. Windows-Phone Besitzer trifft es besonders hart. Sie benötigen ein neues Handy mit entsprechendem Betriebssystem.

Hier nachzulesen auf der Webseite von WhatsApp:
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Ab 2020 kein Support von Windows 7

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Vermutlich haben es schon die meisten von Ihnen mitbekommen. Ab dem 14.01.2020 stellt Microsoft den Support für Windows 7 ein.

Folgendes schreibt Windows dazu auf seiner Support-Webseite:

Microsoft hat sich verpflichtet, 10 Jahre Produktsupport für Windows 7 bereitzustellen, das am 22. Oktober 2009 veröffentlicht wurde. Nach Ablauf dieser 10 Jahre wird Microsoft den Support für Windows 7 einstellen, sodass wir unsere Investitionen auf die Unterstützung neuerer Technologien und großartiger neuer Erfahrungen konzentrieren können. Der Support für Windows 7 endet am 14. Januar 2020. Anschließend sind weder technische Unterstützung noch Softwareupdates über Windows Update zum Schutz des PCs verfügbar. Microsoft empfiehlt dringend, vor Januar 2020 zu Windows 10 zu wechseln, um Situationen zu vermeiden, in denen Sie Service oder Support benötigen, der nicht mehr verfügbar ist.

Falls Sie weitere Informationen dazu benötigen, gelangen Sie über nachfolgenden Link direkt auf die Support-Webseite von Microsoft:

https://support.microsoft.com/de-de/help/4057281/windows-7-support-will-end-on-january-14-2020

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Vermutlich haben es schon die meisten von Ihnen mitbekommen. Ab dem 14.01.2020 stellt Microsoft den Support für Windows 7 ein.

Folgendes schreibt Windows dazu auf seiner Support-Webseite:

Microsoft hat sich verpflichtet, 10 Jahre Produktsupport für Windows 7 bereitzustellen, das am 22. Oktober 2009 veröffentlicht wurde. Nach Ablauf dieser 10 Jahre wird Microsoft den Support für Windows 7 einstellen, sodass wir unsere Investitionen auf die Unterstützung neuerer Technologien und großartiger neuer Erfahrungen konzentrieren können. Der Support für Windows 7 endet am 14. Januar 2020. Anschließend sind weder technische Unterstützung noch Softwareupdates über Windows Update zum Schutz des PCs verfügbar. Microsoft empfiehlt dringend, vor Januar 2020 zu Windows 10 zu wechseln, um Situationen zu vermeiden, in denen Sie Service oder Support benötigen, der nicht mehr verfügbar ist.

Falls Sie weitere Informationen dazu benötigen, gelangen Sie über nachfolgenden Link direkt auf die Support-Webseite von Microsoft:

https://support.microsoft.com/de-de/help/4057281/windows-7-support-will-end-on-january-14-2020

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Datenverbindungen werden durch fehlerhaftes Microsoft-Access-Sicherheitsupdate gekappt

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Access-Fehler: „Abfrage ist fehlerhaft“

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Durch ein Sicherheitsupdate für Microsoft Access (November 2019) kann es zu Datenbankverbindungsproblemen kommen. Dies hat Microsoft zwischenzeitlich bestätigt. Datenbankabfragen, z. B. über MS Excel, werden ggf. durch eine Fehlermeldung abgebrochen und sind damit nicht mehr ausführbar.

Es kann also passieren, dass ein automatisierter Datenimport zwischen Excel und Access fehlschlägt. Beispielsweise wird in Verbindung mit Pivot-Abfragen oftmals ein Zugang zu einer Access-Tabelle oder Access-Abfrage genutzt. Das Sammeln und Editieren der Daten erfolgt über Access und per Knopfdruck in Excel werden diese Daten angezapft und via PivotTables und/oder PivotCharts abgefragt und ausgewertet.

Betroffen sind die Access-Versionen 2010, 2013 und 2016 sowohl in 32-Bit als auch in 64-Bit-Installationen. Falls daher Ihre bisher lauffähigen Funktionen plötzlich fehlerhaft sind oder gar abgebrochen werden, könnte das fehlerhafte Sicherheits-Patch den Fehlerteufel eingeschleust haben.

Microsoft hat angekündigt, für alle betroffenen Access-Versionen Hotfixes bereitzustellen. Das sind Updates außerhalb regulärer Update-Zyklen, die manuell installiert werden müssen.

Für Office 2016 steht der Hotfix über folgende Internetadressen zum Download bereit:

Access 64 Bit: https://www.microsoft.com/de-DE/download/details.aspx?id=100598

Access 32 Bit: https://www.microsoft.com/de-DE/download/details.aspx?id=100596

Auch für die anderen Access-Versionen soll es Updates geben. Microsoft hat dazu aber noch kein Datum veröffentlicht, an dem diese heruntergeladen werden können. Über die folgende Microsoftseite können Sie nachverfolgen, wann die Updates für die einzelnen Versionen verfügbar sein werden:

https://support.office.com/de-de/article/access-fehler-%e2%80%9eabfrage-ist-fehlerhaft-fad205a5-9fd4-49f1-be83-f21636caedec?omkt=de-DE&ui=de-DE&rs=de-DE&ad=DE

Sobald Sie den für Sie passenden Hotfix heruntergeladen haben, müssen Sie diesen manuell installieren.

Laut Microsoft sollen die entsprechenden Korrekturen im nächsten Update-Zyklus am 10.12.2019 auch über die Funktion “Windows Update” ausgeliefert werden. An diesem Tag veröffentlicht Microsoft turnusmäßig alle aktuellen Updates und Patches für seine Produkte.

Access-Fehler: „Abfrage ist fehlerhaft“

Datenverbindungen werden durch fehlerhaftes Microsoft-Access-Sicherheitsupdate gekappt

Durch ein Sicherheitsupdate für Microsoft Access (November 2019) kann es zu Datenbankverbindungsproblemen kommen. Dies hat Microsoft zwischenzeitlich bestätigt. Datenbankabfragen, z. B. über MS Excel, werden ggf. durch eine Fehlermeldung abgebrochen und sind damit nicht mehr ausführbar.

Es kann also passieren, dass ein automatisierter Datenimport zwischen Excel und Access fehlschlägt. Beispielsweise wird in Verbindung mit Pivot-Abfragen oftmals ein Zugang zu einer Access-Tabelle oder Access-Abfrage genutzt. Das Sammeln und Editieren der Daten erfolgt über Access und per Knopfdruck in Excel werden diese Daten angezapft und via PivotTables und/oder PivotCharts abgefragt und ausgewertet.

Betroffen sind die Access-Versionen 2010, 2013 und 2016 sowohl in 32-Bit als auch in 64-Bit-Installationen. Falls daher Ihre bisher lauffähigen Funktionen plötzlich fehlerhaft sind oder gar abgebrochen werden, könnte das fehlerhafte Sicherheits-Patch den Fehlerteufel eingeschleust haben.

Microsoft hat angekündigt, für alle betroffenen Access-Versionen Hotfixes bereitzustellen. Das sind Updates außerhalb regulärer Update-Zyklen, die manuell installiert werden müssen.

Für Office 2016 steht der Hotfix über folgende Internetadressen zum Download bereit:

Access 64 Bit: https://www.microsoft.com/de-DE/download/details.aspx?id=100598

Access 32 Bit: https://www.microsoft.com/de-DE/download/details.aspx?id=100596

Auch für die anderen Access-Versionen soll es Updates geben. Microsoft hat dazu aber noch kein Datum veröffentlicht, an dem diese heruntergeladen werden können. Über die folgende Microsoftseite können Sie nachverfolgen, wann die Updates für die einzelnen Versionen verfügbar sein werden:

https://support.office.com/de-de/article/access-fehler-%e2%80%9eabfrage-ist-fehlerhaft-fad205a5-9fd4-49f1-be83-f21636caedec?omkt=de-DE&ui=de-DE&rs=de-DE&ad=DE

Sobald Sie den für Sie passenden Hotfix heruntergeladen haben, müssen Sie diesen manuell installieren.

Laut Microsoft sollen die entsprechenden Korrekturen im nächsten Update-Zyklus am 10.12.2019 auch über die Funktion “Windows Update” ausgeliefert werden. An diesem Tag veröffentlicht Microsoft turnusmäßig alle aktuellen Updates und Patches für seine Produkte.

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Microsoft gibt uns die PowerToys für Windows wieder

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FancyZones, PowerRename und ShortCutGuide – die ersten Features der neuen Microsoft PowerToys für Windows

Wer kennt Sie noch aus alten Windows-Zeiten, in der der Ruf nach Individualisierung in Windows groß war? Customizing war schon damals ein Thema, denn Darstellungen, ShortCuts und Anpassungen nach persönlichen Preferenzen sind für viele Nutzer wichtig. Jeder Mensch hat eine andere Arbeitsweise, unterschiedliche Computertätigkeiten und diverse Anforderungen an sein Betriebssystem. Um so schöner ist es nun, dass Microsoft den kostenlosen PowerToys für Windows wieder Leben einhaucht. Das Feature ist noch sehr frisch, weshalb es Sinn macht, es im Auge zu behalten. Aktuell finden wir 3 Funktionen in diesem Tool (Stand Okt. 2019), so dass davon ausgegangen werden kann, dass es mehr werden.

Nachfolgend also ein kleiner Einblick in die ersten Funktionen sowie eine Installations-Anleitung.

 

Nostalgisch: PowerToys in Windows XP

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FancyZones, PowerRename und ShortCutGuide – die ersten Features der neuen Microsoft PowerToys für Windows

Wer kennt Sie noch aus alten Windows-Zeiten, in der der Ruf nach Individualisierung in Windows groß war? Customizing war schon damals ein Thema, denn Darstellungen, ShortCuts und Anpassungen nach persönlichen Preferenzen sind für viele Nutzer wichtig. Jeder Mensch hat eine andere Arbeitsweise, unterschiedliche Computertätigkeiten und diverse Anforderungen an sein Betriebssystem. Um so schöner ist es nun, dass Microsoft den kostenlosen PowerToys für Windows wieder Leben einhaucht. Das Feature ist noch sehr frisch, weshalb es Sinn macht, es im Auge zu behalten. Aktuell finden wir 3 Funktionen in diesem Tool (Stand Okt. 2019), so dass davon ausgegangen werden kann, dass es mehr werden.

Nachfolgend also ein kleiner Einblick in die ersten Funktionen sowie eine Installations-Anleitung.

 

1. FancyZones

FancyZones ist ein Fenstermanager, mit dem Sie auf einfache Weise komplexe Fensterlayouts erstellen und Fenster schnell in diesen Layouts positionieren können. Es stellt eine Erweiterung des aktuellen Fenstermanagements dar.

In regulären Fenstermanager ist es leicht möglich ein Fenster mit gedrückter linker Maustaste nach links oder rechts zu schieben. Es positioniert sich dann beim Loslassen der Maustaste in der jeweiligen Bildschirm-Hälfte. Seit Windows 10 besteht sogar die Möglichkeit zwischen 4 Fensterpositionen auszuwählen, wenn ein Fenster per Drag’n’Drop in die jeweiligen Fensterecken bewegt wird. Beim Loslassen der Maustaste wird jeweils ein Viertel des Bildschirms für das gewählte Fenster genutzt. Wird ein Fenster an den oberen Bildschirmrand bewegt, wird es im Vollbild-Modus dargestellt. Der größte Vorteil besteht darin, dass auf diese Weise ein Bildschirm schnell gegliedert und die gerade wichtigsten Fenster sinnvoll aufgeteilt werden können. Beispielsweise sollen Dateien von A nach B kopiert, Bilder in Dokumente eingefügt oder Notizen zu einem Text erstellt werden, der daneben im PDF-Format parallel angezeigt werden soll.

Tipp: Statt die Maus zum Bewegen der Fenster zu verwenden, können Sie auch die Windows-Taste in Kombination mit den Pfeiltasten verwenden. Windows + Pfeil nach links positioniert das Fenster auf der linken Bildschirmhälfte. Windows + Pfeil nach oben positioniert es als Vollbild, etc.

Mit FancyZones sind Sie nun in der Lage eigene Bildschirm-Raster zu erstellen, um Ihre Dokumente für Sie passend auf dem Bildschirm anzuordnen.

Beispiel einer Fenster-Aufteilung: Hier wird ermöglicht ein Bild aus dem Explorer direkt in ein Word-Dokument zu ziehen.

Im Bereich FancyZones der PowerToys Settings können die gewünschten Bildschirmbereiche definiert werden. Hier kann aus Vorlagen (1) gewählt, diese individuell angepasst (2 und 4) oder komplett frei eine Bildschirmaufteilung erstellt werden (3). Wenn dies bestätigt wird (5), lassen sich noch Anzeige- und Darstellungsoptionen anpassen (6). Probieren Sie hier einfach einmal aus wink.

Sind die Abschnitte definiert können die jeweiligen Fenster ganz leicht darin angeordnet werden. Dazu drücken Sie die Umschalt-Taste und bewegen das Fenster mit der gedrückten linken Maustaste in den gewünschten Fensterbereich. Optische Hilfen sind hier gegeben.

2. PowerRename

PowerRename ist eine Windows-Shell-Erweiterung für die erweiterte Massenumbenennung mithilfe von Suchen und Ersetzen oder regulären Ausdrücken. Dies ist ein tolles Feature, wenn Dateinamen oder Teile davon für viele Dateien gleichzeitig verändert werden sollen.

Während Sie die Eingabe- und Ersetzungsfelder eingeben, wird im Vorschaubereich angezeigt, in was die Elemente umbenannt werden. PowerRename ruft dann das Windows Explorer-Dateivorgangsmodul auf, um die Umbenennung durchzuführen. Dies hat den Vorteil, dass der Umbenennungsvorgang nach dem Beenden von PowerRename rückgängig gemacht werden kann.

How to PowerRename:
Führen Sie in Ihrem Windowsexplorer eine Suche aus und markieren Sie diese. Statt der Suche können Sie auch die gewünschten Dateien manuell markieren (1).

Tipp: Strg+A markiert alle Dateien eines Ordners bzw. Strg gedrückt halten und bestimmte Dateien markieren oder deren Markierung wieder aufzuheben (Einzelauswahl).

Klicken Sie nun mit der rechten Maustaste in den markierten Bereich und wählen im Kontextmenü „PowerRename“ (2). Im Fenster PowerRename geben Sie den Begriff ein, den Sie ändern wollen, sowie den Begriff ein, den Sie stattdessen verwenden wollen (3). Die betroffenen Dateien werden im unteren Bereich aufgelistet. Klicken Sie abschließend auf „Rename“ (4).

Beispiel: Hier wird der Begriff „Screenshot“ in Dateinamen gesucht und durch „Bildschirmausschnitt“ ersetzt.

3. WindowsKey ShortCut Guide

Wenn Sie die Windowstaste mindestens eine Sekunde gedrückt halten, wird eine Übersicht der aktuell möglichen Funktionen für die Windowstaste angezeigt sowie die verfügbaren Verknüpfungen für den aktuellen Status des Desktops.

 

Beispiel: Hier werden 2 Bildschirme genutzt. In den Einstellungen lassen sich Ansicht und Größe des Guides definieren. Überlappt werden dann die Shortcuts angezeigt.

4. Installation

Um die PowerToys nutzen zu können, müssen diese erst installiert werden. Der Download ist kostenfrei und über den Link:

https://github.com/Microsoft/powertoys/releases

zu erhalten. Im ersten Schritt klicken Sie im Bereich „Assets“ auf das Download-Paket „PowerToysSetup.msi“. Speichern Sie das Paket. In der Regel ist hier der Download-Ordner vorgegeben.

Starten Sie im nächsten Schritt die Installation, z. B. im Download-Assistent über „Ausführen“.

Suchen Sie auf der Webseite nach „PowerToysSetup.msi“, um das Release-Paket herunter zu laden.

Starten Sie die Installation aus dem Download-Ordner heraus z. B. per Doppelklick oder auch über das Menüband im Register „Anwendungstools“ (die Datei muss in dem Feld markiert sein) und klicken Sie auf „Next“.

Bestätigen Sie die MIT Lizenz mit dem Klick auf „Next“. Die Nutzung der PowerToys ist kostenfrei.

Ändern Sie ggf. Ihren Installationspfad über den Button „Change…“ und legen Sie fest, ob ein Desktop-Symbol angelegt und/oder die PowerToys nach der Installation direkt geöffnet werden sollen. Weiter geht’s mit „Next“.

Klicken Sie abschließend auf „Install“.

Regulär erfolgt die Systemnachfrage, Änderungen zu erlauben, die Sie mit „Ja“ bestätigen.

Und schon ist die Installation erfolgt und die PowerToys können verwendet werden. Klick auf „Finish“.

Es kann sein, dass Sie erneut (oder immer wieder, je nach Einstellungen Ihrer Firewall) Systemänderungen erlauben müssen, sobald Sie die PowerToys starten.

5. PowerToys finden und öffnen

Die PowerToys stehen nach der Installation zur Verfügung. Sie finden sie künftig über die Taskleiste oder Windowssuche. Dort nehmen Sie Ihre generellen Einstellungen zu PowerToys vor und finden auch alle neuen Features nach etwaigen Updates.

In der Taskleiste unten rechts über das kleine Dreieck werden die im Hintergrund geöffneten Programme angezeigt. Dort finden Sie auch die PowerToys und gelangen von dort aus in die „General Settings“.

Auch finden Sie das Tool über den Homebutton oder Cortana. Am schnellsten klappt’s, wenn Sie die Windows-Taste drücken und lostippen: „powertools“ smile. Die Suchergebnisse werden direkt anzeigt. Als erster Treffer werden die PowerToys aufgelistet und können zum Öffnen angeklickt werden.

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